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Der Hainich

Im Westen des Thüringer Beckens zwischen Mühlhausen im Nordwesten, Bad Langensalza im Osten, Eisenach im Südwesten und Eschwege im Nordwesten befindet sich mit dem Hainich ein auf einem Muschelkalkplateau gelegenes Laubwaldgebiet, das bezüglich Naturnähe und Ausdehnung zu den wertvollsten in Deutschland zählt. Das geschlossene Waldgebiet umfasst über 20.000 Hektar und ist durch Verkehrswege kaum zerschnitten. Dieses Gebiet ist den meisten, auch den Thüringern unbekannt. Erst langsam werden die Pracht der Wälder und seine landschaftlichen Reize bekannt und dringen allmählich ins Bewußtsein ein.

Im 18. / 19. Jahrhundert setzte sich eine plenterwaldartige Bewirtschaftung in der nördlichen Hälfte des Hainich ein. Dabei wurden Rotbuchen gefördert und andere Laubholzarten zurückgedrängt. Als Folge dieser Wirtschaft sind heute ca. 4.000 Hektar Fläche Buchenplenterwälder erhalten geblieben.

In der südlichen Hälfte des Hainichs, wo der Plenterwald eine geringe Rolle spielte, ist die Vielfalt der ursprünglichen Laubbaumarten besser erhalten geblieben. Viele Wanderwege führen durch den Hainich, der bekannteste ist der Rennstieg, so dass die Schönheit dieses Waldes erwandert werden kann.

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