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Landwirtschaft im Unstrut-Hainich-Kreis

Der Unstrut-Hainich-Kreis verfügt über eine landwirtschaftliche Fläche von 73.488 ha. Er gehört zum großen Teil zum Agrargebiet Thüringer Becken. Am Westrand gehören wenige Gemarkungen zu den Randlagen des Thüringer Beckens. Somit zählt er aufgrund seiner günstigen natürlichen Bedingungen zu den fruchtbarsten Ackerbaugebieten in Thüringen.

Weizen und Zuckerrüben sind die Leitkulturen in der Fruchtfolge. Der Grünlandanteil ist gering. Die hochwertigen Böden verfügen aufgrund ihrer Beschaffenheit über ein gutes Puffervermögen gegenüber biotischen und abiotischen Einflüssen. Diese natürlichen Eigenschaften ermöglichen den Landwirten, nach den integrierten Acker- und Pflanzenbaumethoden gesunde Lebensmittel bei Absicherung der Einkommen herzustellen.

Aufgrund der natürlichen Bedingungen wie Boden und Klima in Verbindung mit den Möglichkeiten der Beregnung mit nicht belasteten Wasser wird sich der westliche Teil des Erfurter Beckens als wichtiges Feldgemüse- und Obstbaugebiet entwickeln. Diese Entwicklung ist wichtig für die Entstehung und Stabilisierung der Verarbeitungsindustrie in der Region.

Die Verarbeitungsindustrie hat in diesem Gebiet Tradition und somit Weltruf, z. B. Sauerkraut, Gewürzgurken und Einleger, Pflaumenmus und Sauerkirschkonserven bzw. in den tierischen Erzeugnissen Thüringer Wurstspezialitäten und Geflügelverarbeitung.

Eine landwirtschaftliche Produktion in den Übergangslagen hat in erster Linie ihre Bedeutung in der Landschaftsgestaltung als Quellen für Reproduktion von Trinkwasser, Luft- und Erholungswesen.

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