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100. Notinsel im Unstrut-Hainich-Kreis eröffnet

Notinseln bieten Schutz und Hilfe für Kinder im öffentlichen Raum
Kinder wachsen heute in einer Gesellschaft auf, in der überall Gefahren lauern. Auf dem Spielplatz, in der Schule oder auf dem Weg nach Hause sind Gewalt unter Kindern, von großen an kleinen Kindern, die Diskriminierung von Schwächeren, der Handyklau und Mobbing längst zum Alltag geworden.Damit Kindern auf ihren Wegen nichts passieren kann, hat die Stiftung Hänsel+Gretel mit der Notinsel ein Zeichen geschaffen, das Kindern sichere Zufluchtsorte bietet.

Zur Zeit signalisieren deutschlandweit an 226 Standorten ca. 20.000 Geschäfte, Arzt- und Zahnarztpraxen, Vereine, Firmen, Institutionen usw., die das Notinsel-Zeichen an der Tür tragen, Kindern "Wo wir sind, bist Du sicher." Mit dem deutschlandweit größten Kinderschutzprojekt im öffentlichen Raum gelingt es, Kindern in akuten Gefahrensitua- tionen Schutz zu bieten, Menschen zum Hinsehen und Handeln zu bewegen und ein breites Bewusstsein für Kinder zu schaffen. Diesen Gedanken haben der ASB und der Kinderfreundliche Landkreis vor knapp 8 Jahren aufgegriffen und begonnen, das Projekt im Unstrut-Hainich-Kreis umzusetzen.

Damit Kindern im öffentlichen Raum nichts passiert, sind wir sehr daran interessiert, dass das Netzwerk an Notinseln weiter wächst.

Deshalb freuen wir uns, dass wir am 9.05.2017 im „Cafe International", Görmarstraße 8, die 100. Notinsel im Unstrut-Hainich-Kreis und die 68. in Mühlhausen eröffnen konnten. Damit Kinder diese Notinsel erkennen, haben wir als Erkennungszeichen das Notinsellogo an der Tür angebracht.


Zum Glück gab es bisher im Unstrut-Hainich-Kreis keine ernsthafte Notsituation, in der Rettungsleitstelle oder Polizeiinspektion informiert werden musste. Nicht zuletzt ist dies auch dem Projekt zu verdanken, denn mit dem Wissen um die Notinselstandorte schreckt potentielle Täter ab. Wir würden uns freuen, in Zukunft viele weitere Notinselpartner gewinnen zu können, die einen Schutzraum für Kinder in Not bieten.


Die 99. Notinsel wurde übrigens im März in der Agentur für Arbeit eröffnet.


Wie erfahren die Kinder vom Notinsel - Projekt?
In jedem Jahr werden den Grundschulen der Städte und Orte, in denen sich Notinseln befinden, Lehrerbriefe und für alle Schulanfänger Elternbriefe zur Verfügung gestellt. Diese enthalten wichtige Informationen zum Projekt. Für die Schulen bietet dies eine Möglichkeit, den Kindern an Projekttagen Wissen zur Notinsel zu vermitteln. Mit den Elternbriefen möchten wir Eltern für das Projekt sensibilisieren und ihren Kindern aufzeigen, wo sich im öffentlichen Raum Notinseln befinden.

 

16.05.2017 2 

Foto privat: Isabell Schmauch und Jan Trautmann vom Cafe International, Micha Hofmann vom Evangelischen Kirchenkreis
und Birgit Schmidt vom KfLK. (v.l.)

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