Information des Ökumenischen Hainich Klinikums und des Hufeland Klinikums

Das Ökumenische Hainich Klinikum (ÖHK) und das Hufeland Klinikum sind wichtige medizinische Gesundheitsdienstleister in der Region. Damit die Versorgung auch in Zeiten der Corona-Pandemie in höchstem Maße sichergestellt ist, tauschen sich die Häuser gemeinsam mit Vertretern des Gesundheitsamtes des Unstrut-Hainich-Kreises, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und mit niedergelassenen Ärzten in einer speziellen Corona-Arbeitsgruppe in regelmäßigen Abständen aus.

Nachdem der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geäußert hat, dass die Krankenhäuser ab Anfang Mai „in den Regelbetrieb“ zurückkehren sollen, werden die Kapazitäten auch beim ÖHK und im Hufeland Klinikum vorsichtig und mit Augenmaß langsam wieder hochgefahren, sodass sowohl die Behandlung möglicher Covid-19-Patienten als auch der „reguläre“ Klinikbetrieb sichergestellt sind.


„Patienten sollten nicht zögern mit ernstzunehmenden Beschwerden ins Krankenhaus zu gehen bzw. die 112 anzurufen – zum Beispiel bei Verdacht auf Herzinfarkt, Schlaganfall oder bei akuten psychischen Problemen“, so Klaus-Peter Fiege, Geschäftsführer des ÖHK. „Alle notwendigen Maßnahmen zum Infektionsschutz werden eingehalten, um Patienten und Mitarbeiter zu schützen. Die Bereiche für Patienten mit Covid-19(-Verdacht) und „normalen“ Erkrankungen sind strikt getrennt“, erklärt Dr. Kerstin Haase, Geschäftsführerin des Hufeland Klinikums.


Beide Krankenhäuser haben in den letzten Wochen die Erfahrung gemacht, dass Patienten nur sehr zögerlich ins Krankenhaus gehen, aus Angst sich mit Covid-19 zu infizieren. Doch aus Angst vor einer Ansteckung den Arzt nicht aufzusuchen bzw. seinen Beschwerden nicht gewissenhaft nachzugehen, kann böse Folgen haben, weil Erkrankungen möglicherweise nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.

Deshalb appellieren beide Geschäftsführer an die Patienten, sich vertrauensvoll an die beiden Gesundheitsversorger in der Region zu wenden.