Auszubildende unterstützen in den Bereichen Pflege, Bildung und Medizin

Seit Montag, 30.11.2020, leisten über 80 Auszubildende des Berufsschulcampus Unstrut-Hainich ein vorgezogenes 6-wöchiges Praktikum in Betrieben und Einrichtungen des Landkreises. BerufsschülerInnen der Fachbereiche Altenpflege, Erziehung, Gesundheits- und Krankenpflege und Rettungsdienst unterstützen mit ihrem Einsatz Pflegeinrichtungen (ambulant und stationär), Kindergärten, Krankenhäuser und die örtlichen Rettungsdienste.

Logo des Berufsschulcampus Unstrut-HainichMit seiner Idee stieß Landrat Zanker in der letzten Woche bei Herrn Ritter, Schulleiter Berufsschulcampus Unstrut-Hainich, auf eine positive Resonanz, so dass dieses Vorhaben gemeinsam mit Verantwortlichen von Berufsschule und Kreisverwaltung innerhalb weniger Tage umgesetzt werden konnte.


Vor dem Hintergrund der aktuellen Thüringer Verordnung zur Fortschreibung und Anpassung außerordentlicher Sondermaßnahmen und der Allgemeinverfügung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sport (ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO) trägt diese Kooperation dazu bei, systemrelevante Bereiche besser abzusichern. Die Disponentin eines Rettungsdienstes erklärte erleichtert:“…dann kann ich endlich mal ein paar Leute vom Fahrzeug nehmen“.


Wichtig ist in dieser angespannten Situation die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgungs-Systeme und der Regeleinrichtungen. Ebenso erforderlich zeigt sich eine Entlastung der seit Wochen unter erschwerten Bedingungen arbeitenden Menschen in diesen Berufsfeldern, auch im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage. „Was hier möglich gemacht wird, ist alles andere als selbstverständlich“, stellte die Leiterin einer ländlichen Einrichtung fest, während eine andere Kita in einer Stadt erst mit Unterstützung von zwei Berufsschülerinnen nach Corona bedingter Schließung wieder öffnen konnte.


Alle PraktikantInnen wurden im Vorfeld auf CoV-2 getestet, um die Menschen in ihren zukünftigen Wirkungskreisen nicht zu gefährden.


Landrat Harald Zanker, der sich über den Einsatz aller Beteiligten an dieser Aktion freute, ist bereits in den nächsten Verhandlungen mit den Ludwig Fresenius Schulen in Mühlhausen. Ziel ist auch hier, die Gewinnung weiterer PraktikantInnen zur Entlastung der angesprochenen Berufsfelder, so dass neben Pflegeeinrichtungen zum Beispiel auch Grundschulhorte berücksichtigt werden können.


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