Rettungssystem und Krankenhäuser auch im Unstrut-Hainich-Kreis an der Belastungsgrenze

Foto: Notarztfahrzeug des Unstrut-Hainich-KreisesDie Situation des Rettungswesens und im Hufelandklinikum (Standorte Mühlhausen und Bad Langensalza) spitzt sich in der Corona-Pandemie täglich zu. Seit Oktober wurden bereits 472 Covid-PatientInnen auf den Isolierstationen versorgt. Täglich bekommt das Krankenhaus mindestens 10 Zugänge, während die Zahl der täglichen Entlassungen unter 10 liegt. So arbeiten die Stationen, trotz ständiger Abstimmungen zwischen Rettungswesen, Krankenhäusern und Kreisverwaltung, permanent an Ihrer Belastungsgrenze bzw. darüber hinaus. In der Folge müssen Patienten verlegt werden.

Seit dem 09.12.20 gab es mindestens 18 Verlegungen im Rettungstransportwagen. Diese Fahrten finden zum Teil unter notärztlicher Begleitung statt und betreffen PatientInnen mit schweren Krankheitsverläufen, die zum Teil beatmet werden. Ziele sind Krankenhäuser in Neustadt/Harz, Jena, Nordhausen.

Aufgrund der langen Fahrstrecken fehlen die Fahrzeuge und Einsatzkräfte wiederum in der Regelrettung.

Weitere Verlegungen mit Krankentransportwagen finden auch ins Krankenhaus nach Lengenfeld unterm Stein statt. Auch die Entlassungen von Covid-PatientInnen erfolgen im normalen Krankentransportbereich, worunter die, ohnehin schon hohe Frequenz, der „eigentlichen“ Rettungsfahrten leidet. Das gesamte Rettungssystem des Unstrut-Hainich-Kreises, einschließlich der unterstützenden Partner wie DRK, ist damit über der Leistungsgrenze.


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