Allgemeine Kreisarchivdaten

Kürzel:
KA Landkreis Unstrut-Hainich-Kreis

Bezeichnung:
Archiv des Unstrut-Hainich-Kreises (Kreisarchiv)

Postanschrift:
Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis
Kreisarchiv
Lindenhof 1
99974 Mühlhausen
Postfach 11 42
99961 Mühlhausen

Dienstanschrift:
Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis
Kreisarchiv
Bonatstraße 50
99974 Mühlhausen

Kreisarchivar:
Herr Zeng

Telefon:
03601/801600 oder 801601

E-Mail:
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Öffnungszeiten:
Dienstag von 9:00 - 12:00 Uhr und von 14:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag von 9:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
(Termine können nach Vereinbarung auch an anderen Tagen getroffen werden.)

Gesamtlaufzeit:
1550 - 1994

Gesamtumfang:
ca. 2.700 laufende Meter (incl. Gemeinden ohne Schulen, Sammlungen)

Mitarbeiter des Kreisarchivs

Herr Zeng (Kreisarchivar):

Tel.: 03601/801600
Fax: 03601/801081 oder 80131600

 

Zuständigkeitsbereich:

  • Archivmanagement
  • Archivpflege
  • Organisierung der Arbeitsabläufe
  • Planung von Projekten
  • Beratung hinsichtlich der Schriftgutverwaltung und Archivierung
  • Auskunftstätigkeiten
  • Benutzerberatung und -betreuung
  • Betreuung der archivischen Sammlungen und der Archivbibliothek

 

 

 

Kreisarchiv

Zeitzeichen - Fundstücke und Informationen aus dem Kreisarchiv

"Körper und Stimme leiht die Schrift dem stummen Gedanken,

Durch der Jahrhunderte Strom trägt ihn das redende Blatt."

Friedrich Schiller

Archivgeschichte

Mit der Bildung des Unstrut-Hainich-Kreises aus den Kreisen Bad Langensalza und Mühlhausen am 1. Juli 1994, wurden in der Folge die Kreisarchive der genannten Kreise strukturell zusammengeführt.

Zuständigkeit, Aufgaben und Benutzung des Kreisarchives sind in einer Satzung geregelt.

Das Kreisarchiv als öffentliche Einrichtung der Kreisverwaltung, übernimmt und archiviert die Informationsträger der Kreisverwaltung, seiner Rechtsvorgänger und das seiner Eigenbetriebe und Beteiligungsgesellschaften.

Kreisangehörige Städte und Gemeinden, die kein eigenes öffentliches Archiv unterhalten sowie andere öffentliche Stellen und Privatpersonen können ihr Informationsmaterial im Kreisarchiv archivieren. Die Kosten hierfür sind in der Gebührensatzung geregelt.

Das Kreisarchiv sichert, verwahrt, ordnet und verzeichnet einen Aktenbestand von ca. 3.000 laufenden Metern insgesamt (überwiegend ab 19.Jh. bis zur Gegenwart)

Dem Nutzer stehen außerdem eine Archivbibliothek u. a. mit Literatur zur Heimat- und Regionalgeschichte, Nachschlagewerken, Gesetzessammlungen, sowie Sammlungen von Amtsblättern und Zeitungen zur Verfügung.

Schwerpunkte der Öffentlichkeitsarbeit sind die Benutzerberatung, die Auskunftserteilung zu heimatgeschichtlichen Forschungen sowie zur Klärung versorgungsrechtlicher und vermögensrechtlicher Fragestellungen.

Das Kreisarchiv organisiert in Zusammenarbeit mit dem Mühlhäuser Geschichts- und Denkmalpflegeverein Erfahrungsaustausche oder Weiterbildungen für Ortschronisten.

Im Rahmen der Archivpflege ist das Kreisarchiv beratend vor Ort in den Gemeinden tätig.

Fachdienst Zentrale Dienste

  • Poststelle
  • Verwaltung der Dienstgebäude
  • Hausmeister
  • Fuhrpark
  • Kreisarchiv
  • Beschaffungsstelle
  • Versicherungen

Lebensmittelüberwachung

Aufgaben und Ziele der Lebensmittelüberwachung

Die amtliche Lebensmittelüberwachung kontrolliert in erster Linie gewerbliche Betriebe, die Lebensmittel herstellen, bearbeiten oder verkaufen. Dazu gehören z.B. Supermärkte, Restaurants, Imbissbetriebe, Kioske, Bäckereien, Fleischereien, Getränkehändler genauso wie Obst- und Gemüseerzeuger, milchproduzierende Landwirte und industrielle Verarbeitungsbetriebe für Fleisch- und Wurstwaren oder Kartoffelprodukte. Die Kontrolle umfasst also alle Produktionsstufen von der Urproduktion bis zum Einzelhandel bzw. zur Gastronomie. Außerdem unterliegen auch Betriebe, die Kosmetika, Bedarfsgegenstände (z.B. Textilien, Spielzeug, Essgeschirr) oder Tabakerzeugnisse produzieren oder in Verkehr bringen, der Überwachung durch die Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung.

Alle Betriebe werden regelmäßig unangekündigt kontrolliert, außerdem unterstützen und beraten wir Betriebe z.B. bei Bau- bzw. Umbaumaßnahmen hinsichtlich der Umsetzung der hygienerechtlichen Anforderungen sowie bei erforderlichen Zulassungsverfahren.

Gewerbliche Schlachtungen unterliegen ebenso der Lebensmittelüberwachung im Hinblick auf Hygiene. Zudem wird jedes einzelne Schlachttier fleischhygienerechtlich durch amtliche Tierärzte oder amtliche Fachassistenten, den Fleischbeschauern untersucht. So wird erreicht, dass nur Fleisch von gesunden Tieren zu Lebensmitteln verarbeitet werden kann.

Das oberste Ziel der Lebensmittelüberwachung ist der Verbraucherschutz. Die Bürgerinnen und Bürger sollen qualitativ hochwertige und gesundheitlich unbedenkliche Lebensmittel verzehren können und insbesondere geschützt werden vor

  • akuten Gesundheitsschäden
  • Gesundheitsgefährdung durch langfristige (chronische) Effekte
  • Irreführung, Übervorteilung und Täuschung (Betrug)

 

Die Überwachung

Die Überwachung dieser Betriebe erfolgt nach den vier wesentlichen Elementen:

  • Inspektion
  • Probennahme und Analyse
  • Prüfung der Dokumentation auf Schrift- und Datenträgern
  • Untersuchung der Eigenkontrollsysteme und der Ergebnisse.

Inspektion:

Durch Inaugenscheinnahme der Räume, der Arbeitsgeräte, der Arbeitsflächen und der Sauberkeit des Personals überzeugt sich der Kontrolleur von dem Hygienestatus des Betriebes.

Probennahme und Analyse:

Die Probennahme erfolgt risikoorientiert auf der Grundlage von Probenplänen der Länder, des Bundes und der EU, aber auch bei Verdachtsmomenten, denn viele Gefahren, die durch den Verzehr von Lebensmitteln entstehen, sind meist nur durch gezielte Laboruntersuchungen zu ermitteln.

Prüfung der Dokumentation auf Schrift und Datenträgern:

Eine wichtige Pflicht jedes Lebensmittelunternehmers ist die Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit der Lebensmittel. Er muss dem Kontrolleur nachweisen können, woher er wann welche Waren bezogen hat, zu welchen Produkten sie ggf. verarbeitet wurden und an wen die Lebensmittel abgegeben wurden (letzteres entfällt beim Einzelhändler).

Für einige Geräte und Maschinen, wie z. B. Getränkeschankanlagen oder Kühlräume in Fleischereien, ist die regelmäßige eigenbetriebliche Überprüfung und Dokumentation vorgeschrieben. Anhand der Aufzeichnungen lässt sich dann die Einhaltung der Kühlkette nachweisen.

Untersuchung der Kontrollsysteme und der Ergebnisse:

Nach den Vorschriften des Lebensmittelhygienerechts ist jeder Unternehmer, der Lebensmittel in den Verkehr bringt, verpflichtet, ein Eigenkontrollsystem nach den Grundsätzen des HACCP einzurichten und die Ergebnisse zu dokumentieren.

HACCP ist eine Abkürzung des amerikanischen Begriffs: "Hazard Analysis of Critical Control Points" und bedeutet: "Gefahrenanalyse an kritischen Kontroll-/Steuerungspunkten". Dieses System beinhaltet die Ermittlung von Gesundheitsgefährdungen und die Steuerung der kritischen Punkte, an denen diese Gefährdungen auftreten können.

Der Betriebskontrolle unterliegen:

  1. die Grundstücke, Betriebsräume, Geschäftsräume, Anlagen, Beförderungsmittel, Geräte und Materialien;
  2. die zur Zubereitung und Herstellung von Lebensmitteln verwendeten Rohstoffe, Zutaten, technologische Hilfsstoffe und anderen Erzeugnisse;
  3. die Zwischenprodukte;
  4. die Enderzeugnisse;
  5. die Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen;
  6. die Reinigungs- und Pflegemittel und -verfahren sowie die Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen;
  7. die für die Herstellung oder Behandlung von Lebensmitteln angewandten Verfahren;
  8. die Kennzeichnung und Aufmachung der Lebensmittel;
  9. die zur Konservierung dienenden Vorrichtungen;
  10. die Personalhygiene

Annahme von Verbraucherbeschwerden

Wann sollte ich mich an die Lebensmittelüberwachung wenden?

Gründe für Beschwerden:

Wenn ein gekauftes Produkt nicht die Qualität oder die Menge aufweist, die es laut Beschreibung haben sollte oder wenn es vorzeitig verdirbt, sollten Sie es zunächst in das Geschäft zurückbringen. Wenn aber eine Gesundheitsgefahr von einem Produkt ausgeht oder häufiger Mängel in einem Geschäft oder einer gastronomischen Einrichtung festgestellt werden oder der Geschäftsführer nicht auf die Reklamation eingeht, sollten Sie sich an die amtliche Lebensmittelüberwachung wenden. Zuständig ist jeweils die Lebensmittelüberwachung in dem Landkreis, in dem das Produkt gekauft wurde, nicht die Ihres Wohnortes, falls dieser in einem anderen Landkreis liegt. Am besten setzen Sie sich zunächst telefonisch mit uns in Verbindung, da wir zu einem großen Teil im Außendienst tätig sind und der zuständige Ansprechpartner nicht immer in seinem Büro erreichbar ist.

Alle Hinweise und Beschwerden werden von uns vertraulich behandelt.

Welche Angaben helfen der Lebensmittelüberwachung bei einer Beschwerde weiter?

  • Um welches Lebensmittel handelt es sich?
  • Ist noch etwas von dem Lebensmittel übrig, das begutachtet und evtl. zur Untersuchung an ein amtliches Labor geschickt werden kann?
  • Was steht auf der Verpackung (Produktname, Name des Herstellers, Verpackers oder Verkäufers, Mindesthaltbarkeitsdatum, Loskennzeichnung, Menge)? Am besten die Verpackung zum Amt mitnehmen!
  • Wann und wo wurde das Lebensmittel gekauft? Den Kassenbon mitbringen!
  • Unter welchen Bedingungen wurde es in der Verkaufsstätte angeboten (z.B. gekühlt)?
  • Bei loser Ware: Welche Angaben waren im Geschäft an der Ware angebracht?
  • Wann wurde welcher Mangel festgestellt (z.B. abweichender Geruch oder Geschmack oder abweichendes Aussehen)?
  • Wie wurde das Lebensmittel zu Hause gelagert, wann wurde es geöffnet, wurde es gekühlt?

Wenn Gesundheitsschäden eingetreten sind:

Wenn Gesundheitsschäden eingetreten sind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Seine Diagnose ist unter Umständen wichtig für die Beurteilung, ob die Erkrankung tatsächlich durch den Verzehr des verdächtigten Lebensmittels verursacht worden sein könnte. Bei Einzelerkrankungen ist der Nachweis eines Zusammenhangs zwischen einer Erkrankung und dem Verzehr eines bestimmten Lebensmittels meist sehr schwierig. Hilfreich sind folgende Angaben:

  • Wie viel Zeit ist zwischen dem Kauf und dem Verzehr des Lebensmittels vergangen?
  • Wie viel Zeit ist zwischen dem Verzehr des Lebensmittels und dem Auftreten der Beschwerden vergangen?
  • Welche Symptome sind aufgetreten?
  • Haben noch andere Personen das Lebensmittel gegessen? Sind auch sie erkrankt?
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