Thüringer Modernisierungsdarlehen

Was wird gefördert?

Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an eigengenutzten Eigenheimen und Eigentumswohnungen, wie

  • bauliche Maßnahmen zur Erhöhung des Gebrauchswertes der Wohnung
  • heizenergiesparende Maßnahmen
  • modernisierungsbedingte Instandsetzung

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Eigentümer von Eigenheimen.

Gefördert werden Haushalte, deren Einkommensgrenzen § 9 WoFG um nicht mehr als 60 % überschreitet.

Jährliches Haushaltsbruttoeinkommen (Richtwert):

1-Personen-Haushalt EUR 28.400

2-Personen-Haushalt EUR 42.100

3-Personen-Haushalt EUR 51.500

4-Personen-Haushalt EUR 60.900

5-Personen-Haushalt EUR 70.200

jede weitere Person EUR 9.370

zusätzlich je Kind EUR 1.140

Diese Angaben entsprechen einem Musterhaushalt. Daher kann je nach persönlichen Verhältnissen auch bei einem höheren Haushaltsbruttoeinkommen die Grenze eingehalten werden.

Die Antragsannahme und Prüfung der Einkommensgrenzen erfolgt durch die Mitarbeiter des zuständigen Landratsamtes/kreisfreien Stadt, Bereich Wohnungsbauförderung in dessen/deren Gebiet sich die Immobilie befindet.

Fördervoraussetzungen:

  • das Darlehen ist vor Baubeginn zu beantragen
  • 20 % der Modernisierungs- und Instandsetzungskosten sind in Form von Eigenkapital zu erbringen (der Wert der Selbsthilfe findet keine Berücksichtigung bei der Eigenleistung)

Wie viel wird gefördert?

Mit dem zinsgünstigen Darlehen werden 80 % der Kosten finanziert. Der Mindestdarlehensbetrag liegt bei 10.000 Euro, der Darlehenshöchstbetrag bei 35.000 Euro. Das Darlehen ist nachrangig zu besichern.

Sollten Ihre Gesamtkosten höher sein, so stellen wir Ihnen gern eine attraktive Gesamtfinanzierung zusammen.

Mit Unterstützung des Freistaates Thüringen werden folgende Konditionen geboten

  • um 2,5 % höherer Auszahlungskurs als beim KfW-Förderprogramm "Wohnraum modernisieren" (d. h. bei einem Darlehen von z. B. 20.000 EUR erhalten Sie 500 EUR mehr ausgezahlt)
  • fester Zinssatz für 5 bzw. 10 Jahre (zu erfragen im Bereich Wohnungsbauförderung)
  • Tilgung wahlweise 1,7 % oder 3,0 % jährlich zuzüglich ersparter Zinsen ab zweitem Jahr
  • kostenfreie Sondertilgungsmöglichkeiten innerhalb der ersten Zinsbindungsphase

Kumulierungen:

Eine Kombination von Mitteln der Städtebauförderung, der Dorferneuerung und des Denkmalschutzes mit dem Thüringer Modernisierungsdarlehen ist möglich.

Nicht möglich ist die Kombination von Mitteln aus dem KfW-Förderprogramm "Wohnraum modernisieren" und der Zuschussvariante des CO2-Gebäudesanierungsprogramms mit dem Thüringer Modernisierungsdarlehen.

Thüringer Familienbaudarlehen

Was wird gefördert?

  • Schaffung von eigengenutztem Wohnraum:
  • Neubau und Ersterwerb (innerhalb von 2 Jahren nach Fertigstellung) eines Eigenheimes/Eigentumswohnung in den Programmgemeinden des Stadtumbauprogramms-Ost ,
  • Zweiterwerb eines vorhandenen Eigenheims (Bestandserwerb),
  • Ausbau oder Erweiterung mit Baukosten von mind. 25.000 EUR.

Wer wird gefördert?

Bei Neubau und Ersterwerb eines Eigenheimes / einer Eigentumswohnung in den Programmgemeinden des Stadtumbauprogramms-Ost:

  • junge Ehepaare (nicht länger als 5 Jahre verheiratet und keiner hat das 40. Lebensjahr vollendet),
  • Haushalte mit einem Kind,
  • Haushalte ab zwei Haushaltsmitgliedern, von denen mind. einer mit einem Grad von 50 schwerbehindert ist.

Bei Neubau und Ersterwerb eines Eigenheimes / einer Eigentumswohnung:

  • Haushalte mit mind. zwei Kindern,
  • Haushalte ab zwei Haushaltsmitgliedern, von denen mind. einer mit einem Grad von 50 schwerbehindert ist.

Bei Bestandserwerb sowie Ausbau/Erweiterung:

  • keine Einschränkungen hinsichtlich der im Haushalt lebenden Personen.

Gefördert werden Haushalte, deren Einkommen die Grenzen des § 9 WoFG um nicht mehr als 60 % überschreiten.

Jährliches Haushaltsbruttoeinkommen (Richtwert):

1-Personen-Haushalt EUR 28.400

2-Personen-Haushalt EUR 42.100

3-Personen-Haushalt EUR 51.500

4-Personen-Haushalt EUR 60.900

5-Personen-Haushalt EUR 70.200

jede weitere Person EUR 9.370

zusätzlich je Kind EUR 1.140

Diese Angaben entsprechen einem Musterhaushalt. Daher kann je nach persönlichen Verhältnissen auch bei einem höheren Haushaltsbruttoeinkommen die Grenze eingehalten werden.

Die Antragsannahme und die Prüfung der Einkommensgrenzen erfolgt durch die Mitarbeiter des zuständigen Landratsamtes / der kreisfreien Stadt, Bereich Wohnungsbauförderung in dessen/deren Gebiet sich die Immobilie befindet.

Fördervoraussetzungen:
  • Darlehen vor Baubeginn oder Abschluss des Vertrages beantragen
  • Mindesteigenleistung von 20 %
  • Darlehen nicht in Kombination mit KfW-Wohneigentumsprogramm möglich

Wie viel wird gefördert?

Mit einem nachrangig zu besichernden Darlehen aus dem Thüringer Familienbaudarlehen können Sie zinsgünstig die Eigenheimfinanzierung Ihrer Hausbank ergänzen. Mit dem Darlehen werden Ihnen 30 % der Gesamtkosten zur Verfügung gestellt:

  • max. 100.000 EUR
  • mind. 15.000 EUR

Mit Unterstützung der KfW und des Freistaates Thüringen werden folgende Konditionen geboten:

  • fester Zinssatz für 10 Jahre (zu erfragen im Bereich Wohnungsbauförderung)
  • Tilgung 1,7 % jährlich zuzüglich ersparter Zinsen ab zweitem Jahr (Neufestsetzung nach 10 Jahren).

Alternativ zum erststelligen Hausbankdarlehen kann Ihnen auch ein vorrangiges TAB-Darlehen zu folgenden Konditionen gewährt werden:

  • fester Zinssatz wahlweise für 5 oder 10 Jahre (zu erfragen im Bereich Wohnungsbauförderung)
  • Tilgung wahlweise 1 % oder 2 % ab zweitem Jahr

Voraussetzungen für ein vorrangiges TAB-Darlehen:

  • nur in Kombination mit dem Thüringer Familienbaudarlehen möglich
  • Mindesteigenleistung von 20 %

Wohnungsbauförderung

Die Förderung des sozialen Wohnungsbaues hat das Ziel, den Wohnungsmangel zu beseitigen und für weite Kreise der Bevölkerung breitgestreutes Eigentum zu schaffen. Sie soll eine ausreichende Wohnungsversorgung aller Bevölkerungsschichten entsprechend den unterschiedlichen Wohnbedürfnissen ermöglichen und überwiegend der Bildung von Einzeleigentum (Familienheimen und eigengenutzte Eigentumswohnungen) dienen.

Für die Bearbeitung folgender Anliegen ist das Sachgebiet Wohnungsbauförderung zuständig:

  • Förderung des Neubaus und Ersterwerbs von selbstgenutztem Wohneigentum (Eigenheime und Eigentumswohnungen)
    [Mehr Infos hier...]
  • Förderung von Baumaßnahmen im Bestand (Um- und Ausbau, Erweiterung)
    [Mehr Infos hier...]
  • Förderung des Erwerbs (und ev. der Modernisierung) bestehenden Wohneigentums zur Eigennutzung
    [Mehr Infos hier...]
  • Förderung der Modernisierung und Instandsetzung von selbstgenutzten Wohneigentum
    [Mehr Infos hier...]
  • Förderung von Maßnahmen des Wärmeschutzes und der Heizung (z.B. erneuerbare Energien) – "Öko Plus"
    [Mehr Infos hier...]
  • Ausstellung der Wohnberechtigungsbescheinigung (WBS) für den Bezug einer geförderten Wohnung
    [Mehr Infos hier...]
  • Durchführung von örtlichen Kontrollen zur Einhaltung der Belegungsbindung von geförderten Wohnungen
  • Zustimmung zur Modernisierung und zu baulichen Änderungen geförderter Wohnungen

Für umfassende und individuelle Beratungen stehen wir gerne zur Verfügung und sind auch bei der Antragstellung behilflich.

 

Aktuelle Förderprogramme

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Nähere Infos dazu [Hier...]

Allgemeine Informationen der Unteren Abfallbehörde

Information zur Verbrennung von Baum- und Strauchschnitt

1993 wurde die Thüringer Verordnung über die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen (Pflanzenabfall-Verordnung) erlassen. Darin war festgelegt, dass pflanzliche Abfälle nur im Ausnahmefall mit Genehmigung der zuständigen Behörde, das ist das Thüringer Landesverwaltungsamt, verbrannt werden dürfen, wenn dies wegen Befalls mit Pflanzenkrankheiten zwingend erforderlich ist.

1999 wurde die 1. Verordnung zur Änderung der Pflanzenabfall-Verordnung erlassen, wonach ausnahmsweise jeweils 2 Wochen innerhalb des Monats März und in der Zeit von Mitte Oktober bis Mitte November unbelasteter Baum- und Strauchschnitt verbrannt werden darf.

2009 erging die 2. Novellierung der Verordnung, in der das Land Thüringen festlegte, dass nur noch außerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile verbrannt werden darf. Hierzu kann die Untere Abfallbehörde in der Zeit vom 15. März bis 15. April und vom 15. Oktober bis 15. November jeweils 2 Wochen bestimmen. Die Anmeldung 2 Tage vor der Verbrennung bei der Gemeinde ist entfallen. An Sonn- und Feiertagen ist das Verbrennen verboten.

Seit August 2010 gilt die 3. Novellierung der Thüringer Pflanzenabfall-Verordnung. In dieser Novellierung wurde die gesamte Zuständigkeit den Unteren Abfallbehörden übertragen, die dann selbst festlegen kann, ob überhaupt, wann und wie lange verbrannt werden darf. Für den Unstrut-Hainich-Kreis wurde festgelegt, dass das Verbrennen vom 15. Oktober 2014 bis zum 31. März 2015 erlaubt ist, dies allerdings nur, wenn die am 31.12.2014 außer Kraft tretende Pflanzenabfallverordnung verlängert wird. Lediglich an Sonn- und Feiertagen ist das Verbrennen unzulässig.

Verbrannt werden darf nur unbelasteter, trockener Baum- und Strauchschnitt (z. B. kein Laub), welcher nicht auf gewerblich genutzten Grundstücken angefallen ist.

 

Bußgeld

Wer außerhalb einer dafür zugelassenen Abfallentsorgungsanlage nach Maßgabe der Vorschriften des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes zu verwertende oder zu beseitigende Gegenstände lagert, ablagert oder behandelt, begeht eine Ordnungswidrigkeit oder bei Gefährdung der Umwelt eine Straftat. Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Fallbeispiel:

Herr Mustermann entsorgt illegal 2 Säcke Hausmüll mit gefährlichen Abfällen und mehreren Säcken Textilien. Der zuständige Außendienst der Unteren Abfallbehörde wird auf den Abfall aufmerksam und schaut nach Hinweisen nach dem möglichen Verursacher. Darin befinden sich Beweismittel, mit der Adresse:

Max Mustermann

Musterstraße 99

00000 Musterhausen

Der Abfall, der ca. 20 kg wiegt, wird entsorgt und der mögliche Verursacher angehört. Eine Äußerung über diesen Vorfall erfolgte von ihm nicht.

Die einfache Entsorgung hätte dem Verursacher nach abwiegen des Abfalls keine 4 Euro gekostet. Nun kommen Verwaltungsgebühren, bare Auslagen (Fotokosten, Fahraufwand, Zustellungsurkunde) und Kosten für Bergung und Entsorgung von auf den Verursacher zu. Somit muss er für die dem Landratsamt entstandenen Kosten in Höhe von ca. 160 € aufkommen. Zusätzlich wird von der Unteren Abfallbehörde bei der Zentralen Bußgeldstelle des Landkreises ein Bußgeldverfahren angeregt.

Wenn Herr Mustermann den Abfall einer geregelten Entsorgung zugeführt hätte, hätte ihn das nicht mal 4 Euro gekostet!

illegaler abfall

Die Untere Abfallbehörde ist gehalten Abfälle grundsätzlich zu entsorgen, wenn die aufgefundenen Abfälle gefährlich sind. Die Kosten, die dem Landkreis dadurch entstehen, werden dem Verursacher in Rechnung gestellt. Sind die vorgefundenen Abfälle nicht gefährlich wird der mögliche Verursacher mit einer Beseitigungsverfügung zur Beräumung aufgefordert.

Wir bitten Sie uns mitzuteilen, wenn Sie illegale Abfallablagerungen gesehen haben. Hierzu können Sie das Protokoll verwenden. Sollten Sie Hinweise auf Verursacher haben, sind diese so genau wie möglich wiederzugeben. Verursacher, denen ohne Zweifel eine illegale Müllablagerung nachgewiesen werden kann, werden entsprechen mit einem Bußgeld bestraft.

Zuständigkeit der Unteren Abfallbehörde

Die Aufgaben der unteren Abfallbehörde werden durch folgende Mitarbeiterinnen wahrgenommen.

Frau Moritz
Tel.: 03601/802808

Frau Pasutti
Tel.: 03601/802801

 

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