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Wie tickt die Generation Z?

Regionalmanagement Nordthüringen informiert mit Vortrag zum Generationenwandel über die Anforderungen auf dem modernen Arbeitsmarkt in Mühlhausen
Bereits zum zweiten Mal veranstaltete des Regionalmanagement Nordthüringen, ein Zusammenschluss der Landkreise Nordhausen, Kyffhäuser und Unstrut-Hainich, den Vortrag „Generation Z- geht‘z noch?“ mit der Referentin Prof. Dr. Mörstedt (PFH Göttingen). Was erwartet Arbeitgeber, wenn junge Menschen, die nach 1995 geboren wurden, in den Arbeitsmarkt eintreten? Diese sogenannte „Generation Z“ stellt Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber vor neue Herausforderungen.

Frau Prof. Dr. Mörstedt, Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der PFH Göttingen befragte über 1.000 Schülerinnen und Schüler der Geburtenjahrgänge 1995 bis 2010 und erhielt Einblicke in das Leben und Denken der Jugendlichen.

Landrat Herr Harald Zanker begrüßte die Referentin und geladene Gäste aus Handwerk, ansässigen Betrieben und Unternehmen, sowie regionale Bildungseinrichtungen und die Mitarbeiter des Regionalmanagements am 04.09.2019 in Mühlhausen. Er betonte dabei die Bedeutung der Generationenunterschiede und die daraus resultierende Herausforderung für Unternehmen junge Fachkräfte zu gewinnen und langfristig in der Region zu binden.

Projektleiterin des Regionalmanagements Nordthüringen Frau Dörte Suberg gab daraufhin einen ersten Einblick in die geplante Regionalmanagementkampagne zur Fachkräftesicherung in Nordthüringen.

Die Referentin öffnete mit dem interessanten, wie auch unterhaltsamen Vortrag die Tür zur Generation Z und zeigt auf, wie sich deren Wertevorstellungen auf die Gesellschaft und auf den Arbeitsmarkt auswirken.

Vorurteile wie „sie seien oberflächliche, materialistische Monster, die im Netz leben“ oder „Informationsjunkies, die sich 5 Stunden täglich per Smartphone austauschen“ spiegelt Frau Prof. Dr. Mörstedt ihren gebannten Zuhörern.

Sie benannte unterschiedliche, verstärkt mediale und digitale, Strategien zur Bindung der Generation Z. Jetzt liegt es an den Ausbildern und Unternehmen entsprechend zu handeln.

09.09.2019

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