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Forderung von 30 Millionen Euro zur Steigerung der Attraktivität im Wettbewerb um Einwohner, Fachkräfte und Investoren

Die Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind (SPD), der Landrat des Landkreises Nordhausen Matthias Jendricke (SPD) und der Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises Harald Zanker (SPD) unterzeichneten gemeinsam am 30. August 2018 mit den Bürgermeistern ehemaliger Bergbaustandorte und Vertretern der Bergmannsvereine die „Nordthüringer Erklärung“ zur Einforderung von 30 Millionen Euro Strukturfördermitteln für die Kaliregion Nordthüringen.

Die Region durchlief ab 1990 insbesondere durch den Zusammenbruch der Kali-Industrie einen schmerzlichen Strukturanpassungsprozess. Die gravierenden Folgen waren extreme Arbeitslosigkeit, die Abwanderung qualifizierter junger Fachkräfte aus der Region und niedrige Geburtenraten, welche noch heute spürbar sind


Aufgrund der aktuell guten Finanzlage des Bundes und des Freistaat Thüringens fordern die drei Landkreise die Auflage eines Strukturfördermittelprogramms in Höhe von 30 Millionen Euro über fünf Jahre, die flexibel einsetzbar sind und auch zur Ko-Finanzierung anderer Fördermittel herangezogen werden können, um so gemeinsam die Region zu stärken und im Vergleich zu anderen Regionen aufzuholen. „Wir müssen ein neues positives Grundgefühl in der Region schaffen. Es ist an der Zeit den Hebel umzulegen – Die Menschen müssen bewusst hier leben und arbeiten wollen und stolz darauf sein.“ unterstreicht Harald Zanker die Wichtigkeit der Einforderung der Strukturfördermittel, um die Region attraktiv zu gestalten.


Zusammen mit dem Regionalmanagement Nordthüringen wurden bereits Einsatzmöglichkeiten formuliert, welche es zu konkretisieren und in verschiedenen Projekten umzusetzen gilt:

  • Maßnahmen zum Erhalt und Ausbau von Strukturen zur bergmännischen Traditionspflege
  • Investive Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Niedergang der Kali-Industrie und der daraus resultierenden Strukturschwäche der Region
  • Sanierung bzw. Abriss von Gebäuden und Industriebrachen im kommunalen Eigentum
  • Ausbau der Radwegeinfrastruktur, die nicht im Landesradwegekonzept verankert sind
  • Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit auf Grund des demografischen Wandels
  • Bedarfsorientierte standortbezogene Weiterentwicklung von noch bestehenden Kalistandorten
  • Sanierungsmaßnahmen von Infrastruktureinrichtungen zum Erhalt und des Ausbaus der Standortattraktivität Nordthüringens als Lebens- und Arbeitsmittelpunkt
  • Ausbau der touristischen Infrastruktur
  • Kauf und Entwicklung von Flächen zur qualifizierten Weiterentwicklung der Region Nordthüringen

 

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Die 3 Landräte Matthias Jendricke, Antje Hochwind und Harald Zanker unterzeichnen die "Nordthüringer Erklärung".

 

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Die Bergmannsvereine der Region unterstützen die Initiative und unterschreiben die Erklärung.

 

Quelle: Regionalmanagement Nordthüringen

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