• Dienstgebäude H004

    Dienstgebäude H004, Lindenhof 1 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude H001

    Dienstgebäude H001, Lindenhof 1 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude B

    Dienstgebäude B, Brunnenstraße 94 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude I

    Dienstgebäude I, Brunnenstraße 97 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude A

    Dienstgebäude A, Lindenbühl 28/29 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude Thomas-Müntzer-Straße

    Dienstgebäude Thomas-Müntzer-Straße, Thomas-Müntzer-Straße 14 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude G

    Dienstgebäude G, Thamsbrücker Straße 20 in Bad Langensalza

  • Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis

    Dienstgebäude I und B, Brunnenstraße 97 und 94 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude E

    Dienstgebäude E, Bonatstraße 50 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude H003

    Dienstgebäude H003, Lindenhof 1 in Mühlhausen

10 Jahre „Notinsel“ im Unstrut-Hainich-Kreis

Kinder wachsen auch heute noch in einer Gesellschaft auf, die für sie im öffentlichen Raum unangenehme Situationen oder gar Gefahren in sich trägt. Auf dem Spielplatz, in der Schule oder auf dem Weg nach Hause sind Aggressionen von älteren an jüngeren Kindern keine Seltenheit. Diskriminierung von vermeintlich Schwächeren, Handyklau und Mobbing sind längst zum Alltag geworden.

Damit Kinder sich hier wohler und sicherer fühlen, hat die Stiftung „Hänsel und Gretel“ mit der „Notinsel“ ein Projekt geschaffen, das ihnen schützende Zufluchtsorte bietet.

Dieses größte Kinderschutzprojekt mit deutschlandweit 20.000 Geschäften und Institutionen bietet Kindern im öffentlichen Raum in akuten Gefahrensituationen Schutz. Das Notinsel – Symbol mit den Kindern und dem Spruch: „Wo wir sind, bist zu sicher“, bewegt Menschen zum Hinsehen und Handeln und schafft ein breites Bewusstsein für Kinder.

Im Jahr 2009 entstand in der Arbeitsgruppe Kinderfreundlicher Landkreis die Idee, das Notinsel-Konzept im Unstrut-Hainich-Kreis umzusetzen. Der ASB und der Kinderfreundliche Landkreis wurden Partner und eröffneten im Juni 2009 eine Notinsel in Mühlhausen (Laufladen zwei G) und eine in Bad Langensalza (Salza- Buchhandlung).

Anlässlich des 10jährigen Jubiläums richtete der ASB eine Umfrage an die Notinselpartner. Im Fragebogen wurde u.a. abgefragt, ob die Notinselpartner weiterhin hinter dem Projekt stehen, ob die Mitarbeiter auf das Notinselzeichen angesprochen werden oder ob Kinder in Not die „Notinsel“ aufgesucht haben.

Von den angeschriebenen 95 Notinselpartnern kamen 43 ausgefüllte Fragebögen zurück. 12 waren nicht zustellbar, da inzwischen Geschäfte bzw. Institutionen geschlossen haben.

Den 43 ausgefüllten Fragebögen konnte man entnehmen, dass alle Notinselpartner gern „Notinsel“ geworden sind und auch weiterhin hinter dem Projekt stehen.

Die Frage, ob die Notinselpartner von Kindern oder Erwachsenen auf das Notinselzeichen angesprochen werden, wurde mit „selten“ bzw. „ab und zu“ beantwortet. Einen neuen Notinselaufkleber forderten 13 und neue Flyer 18 Notinseln an. In 12 Fällen suchten Kinder Hilfe in einer „Notinsel“. Den Kindern konnte geholfen werden. Dass relativ wenige Kinder eine „Notinsel“ aufsuchen mussten, wird als positives Zeichen im Hinblick auf die Existenz und dem damit verbundenen Präventionsgedanken des Projektes. Mit dem Wissen um das Notinsel-Netz werden potentielle Täter abgeschreckt.

In den Orten, die zum Notinsel-Netz gehören und in denen es eine Grundschule gibt, werden 2019 wieder alle Erstklässler und Lehrer mit Elternbriefen bzw. Lehrerbriefen versorgt und ihnen damit alle notwendigen Informationen zum Projekt vermittelt.

Zurzeit existieren die 87 Notinseln des Unstrut-Hainich-Kreis in folgenden Orten:

  • 19 in Bad Langensalza
  • 56 in Mühlhausen
  • 3 in Herbsleben
  • 4 in Bad Tennstedt
  • 1 in Schönstedt
  • 1 in Körner
  • 2 in Schlotheim
  • 1 in Ammern

„Notinsel“ Nr. 87 ist seit dem 30.10.2019 die Wohnbau GmbH der Stadt Schlotheim. Gemeinsam brachten der Geschäftsführer der Wohnbau GmbH, Herr Thilo, Frau Vogler vom Kinderfreundlichen Landkreis und Frau Haupt vom ASB das Notinselzeichen für Kinder sichtbar an der Eingangstür der Wohnbau GmbH an.

Um weiterhin möglichst große Bereiche des öffentlichen Raumes für Kinder sicherer zu gestalten, ist der Kinderfreundliche Landkreis bereits in Gesprächen mit einzelnen Institutionen und Firmen, die ihrerseits Bereitschaft signalisiert haben, Partner im Notinselprogramm zu werden. 

Es ist eine Herzenssache, mit dieser Pressemitteilung weitere Geschäfte und Institutionen zu sensibilisieren, sich dem Notinselnetz anzuschließen.

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