• Dienstgebäude H004

    Dienstgebäude H004, Lindenhof 1 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude H005

    Dienstgebäude H005, Lindenhof 1 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude B

    Dienstgebäude B, Brunnenstraße 94 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude F, Böhntalsweg 17 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude A

    Dienstgebäude A, Lindenbühl 28/29 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude Thomas-Müntzer-Straße

    Dienstgebäude Thomas-Müntzer-Straße 14 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude G

    Dienstgebäude G, Thamsbrücker Straße 20 in Bad Langensalza

  • Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis

    Dienstgebäude, Brunnenstraße 94 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude E

    Dienstgebäude E, Bonatstraße 50 in Mühlhausen

  • Dienstgebäude H003

    Dienstgebäude H003, Lindenhof 1 in Mühlhausen

Glasfaser für den Unstrut-Hainich-Kreis

Große Freude herrschte am Freitag, dem 13.12.2019 im Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises. Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee übergab persönlich den Zuwendungs­bescheid des Landes zur Kofinanzierung für den Breitbandausbau an Landrat Harald Zanker.

Die Zuwendung wurde auf 4,9 Millionen € aufgestockt. Im Unstrut-Hainich-Kreis übernimmt das Land zusätzlich auch die Eigenanteile der finanzschwachen Kommunen sowie die Mehrkosten, welche durch die Umstellung des Projektes auf zukunftsweisende Glasfaser­techno­logie entstanden sind. Durch das Projekt werden 1.500 bisher unterversorgte Haushalte, 89 Gewerbebetriebe und sonstige Nachfrager sowie 60 Schulstandorte mit Glasfasertechnologie erschlossen. Bei dem Netzausbau werden die Glasfaser­leitungen direkt bis zum Gebäude verlegt. Damit stehen den Nutzern zukünftig Übertragungsgeschwindigkeiten  von bis zu 1 GBit/s zur Verfügung. Zusammen mit der Förderung des Bundes, der sich zu 60 % an den Kosten des Vorhabens beteiligt, steht damit der Schließung der „Weißen Flecken“ im Unstrut-Hainich-Kreis nichts mehr im Wege.

Im Unstrut-Hainich-Kreis profitieren vom Ausbau 13 Gemeinden, sowie in weiteren 8 Gemeinden Schulstandorte. Vor über 3 Jahren startete das komplexe Antragsverfahren zum Breitbandausbau mit einem Markterkundungsverfahren, indem die vorhandene Infrastruktur analysiert wurde und die Telekommunikationsunternehmen ihre Planungen zum Netzausbau vorlegten. Durch nach­träglich gemeldete Ausbauabsichten einiger Unternehmen wurden immer wieder Planungs­anpassungen erforderlich. Auch die Förderrichtlinie wurde zwischenzeitlich novelliert, so dass die Anträge überarbeitet werden mussten.

Entsprechend der vergaberechtlichen Vorschriften wurde 2018 ein mehrstufiges, EU-weites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gestartet, an dem sich mehrere Unternehmen aus Deutschland beteiligten. Nach erfolgreicher Prüfung der Entwurfsplanung und des wirtschaft­lichsten Angebotes durch die Fördermittelgeber wird in Kürze der Vertragsabschluss mit dem Netz­betreiber erfolgen. Die BundesNetzAgentur als oberste Aufsichts­behörde hat dem Vertragsentwurf bereits zugestimmt. Nächstes Jahr startet das Unternehmen dann mit dem Netzausbau, für den circa 2,5 Jahre veranschlagt werden. Es werden 113 km Tiefbauarbeiten durchgeführt und ca. 600 km Glasfaserleitungen verlegt. Zum Teil können die Glasfaserleitungen auch in bereits vorhandene Leerrohre eingezogen werden.

Herr Zanker ist erfreut, dass durch die Anbindung der Schulen die erste Voraussetzung für die Umsetzung des Digitalpaktes erfüllt wird.

16.12.2019 2

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