Erste Förderung in Höhe von rund 800.000 Euro im Rahmen des Digitalpakts Schule im Unstrut-Hainich-Kreis bewilligt

Seit dem Abschluss der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern zum Digitalpakt Schule im Sommer 2019 arbeitet der Unstrut-Hainich-Kreis akribisch an der Umsetzung des Förderprogramms. Im Rahmen dieses Programms erhält der Unstrut-Hainich-Kreis für alle seine Schulen Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 5,9 Millionen Euro.

Diese Mittel sind insbesondere für den Aufbau oder die Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf den Schulgeländen einzusetzen.  Erst nach Abschluss dieser Arbeiten besteht dann allerdings auch die Möglichkeit, z. B. interaktive Tafeln, Displays oder digitale Arbeits- bzw. Endgeräte, insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung, wie Laptops, Notebooks und/oder Tabletts zu beschaffen.

Zur Ausreichung der Fördermittel sind umfangreiche Vorarbeiten zu leisten, vor allem auch durch die Schulen selbst, die ein medienpädagogisches Konzept zu erstellen haben, mit dem sie die Nutzung der Infrastruktur und ggf. auch den Einsatz der Technik beschreiben. Das Beantragen der Fördermittel wiederum wird durch den Schulträger für jede einzelne Schule realisiert und so wurde am 04.03.2020 der erste Antrag auf Förderung für die Beruflichen Schulen "Johann August Röbling" des Unstrut-Hainich-Kreises beim Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gestellt. Aufgrund der Dimension der Beruflichen Schulen im Ausbau der Infrastruktur wurden hier Fördermittel in Höhe von 647.800 € beantragt. Nun erhielt der Landkreis den Bewilligungsbescheid in besagter Höhe. Der Ausbau der Infrastruktur kann somit starten. Die nächsten Fördermittelbeantragungen sind für April 2020 geplant und zwar für 2 Grundschulen, für eine Regelschule sowie für ein Gymnasium.

Neben der Förderung des Bundes und des Landes zum Digitalpakt Schule gibt es für die Schulträger eine weitere zusätzliche finanzielle Unterstützung durch den Freistaat, die zwischen dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und den kommunalen Spitzenverbänden in Thüringen vereinbart wurde. Die flächendeckende Umsetzung des Digitalpakts Schule bedeutet nämlich eine enorme Zusatzbelastung für die Schulträger, die durch diese zusätzlichen finanziellen Mittel des Freistaates abgefedert wird. Mit diesen Mitteln wird der Aufwand für Administration, Wartung und IT-Support unterstützt, den die Schulträger in Folge der Umsetzung des Digitalpakts zu realisieren haben. Insgesamt stellt der Freistaat hierfür jährlich 3,0 Millionen Euro zur Verfügung. Der Unstrut-Hainich-Kreis erhält davon rund 150.000 Euro pro Jahr, für die er zwei weitere Schuladministratoren eingestellt hat bzw. die auch für bestimmte Sachaufwendungen eingesetzt werden.

"Mit der Umsetzung des Digitalpakts und der Zuweisung der zusätzlichen Mittel des Freistaates erhalten unsere Schulen einen Standard, der für die Weiterentwicklung unserer Schüler im Umgang mit den digitalen Medien von enormer Bedeutung und im Zeitalter der Digitalisierung auch nicht mehr wegzudenken ist. Ohne das Förderprogramm oder die zusätzlichen Mittel des Freistaates wäre allerdings die Schaffung eines solchen Standards allein durch den Unstrut-Hainich-Kreis nicht möglich und deshalb sind diese Förderungen von Bund und Land besonders wertvoll" so Harald Zanker, Landrat.

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