Startschuss für Sanierung Schullandheim

Sanierung SchullandheimAm Dienstag, dem 23.03.2021, ging der angekündigte Zuwendungsbescheid für die „Sanierung und Erweiterung des Schullandheimes Waldschlösschen“ zunächst per Email bei der Kreisverwaltung ein. Im Jahr 2018 stellte das Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis einen Fördermittelantrag für die Sanierung dieser Einrichtung im Rahmen des „Bundesprogramms für Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

Was zunächst erfolglos aussah, entwickelte sich 2020, mitten im ersten Corona-Jahr, zu einem Hoffnungsschimmer. Die Inaussichtstellung auf 2,7 Millionen € Fördermittel vom Bundesministerium des Innern, Bau und Heimat aus dem o. g. Programm für die Sanierung und Erweiterung des „Waldschlösschens“ erforderte zunächst eine weitere, konkretisierende Antragstellung und Präsentation beim Fördermittelgeber, die wohl überzeugte.

Insgesamt 300.000,00 € muss der Kreis bei dieser Anteilfinanzierung als koomunalen Eigenanteil übernehmen, was bereits durch einen Kreistagsbeschluss genehmigt wurde.

Nach der Sanierung soll die etablierte und beliebte Einrichtung am Waldrand und doch mitten im Zentrum attraktiver Ausflugsziele für alle Generationen sein klassisches Portfolio als wichtige Sport-, Bildungs-, Freizeit- und soziale Dienstleistunsgeinrichtung auch um Themen wie „Lernen am anderen Ort“ in den Fächern Werken, Musik, Ethik, Religion, Heimat- und Sachkunde, Biologie, Physik usw ausbauen.

Geplant ist eine attraktive Erweiterung und Neugestaltung, die einen bedeutenden Bestandteil der kommunalen Infrastruktur wieder herstellt, der sozialen Versorgung der Menschen im Unstrut-Hainich-Kreis dient und mit einem erhöhten Angebotsniveau als Indikator für die empfundene Lebensqualität der Menschen einfließt. Landrat Harald Zanker möchte nicht nur ein Heim für alle Generationen, sondern “ein Dach im Grünen errichten, unter dem ‘Jung und Alt’ ihre körperlichen, seelischen und kognitiven Fähigkeiten erspüren, wertschätzen und erweitern lernen und bestenfalls als gestärkte Mitglieder der Gesellschaft in ihr eigenes Leben zurückkehren.”